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Species: Totenkopfäffchen

Totenkopfäffchen

Was für ein hässlicher Name für ein so hübsches und lebhaftes Tier, nur weil seine Gesichtszeichnung entfernt an einen Totenschädel erinnert! „Herr Nilsson“ wäre ein sympathischerer Name, denn viele kennen dieses Äffchen als Begleiter von Pippi Langstrumpf. Allerdings ist ein Totenkopfäffchen als Haustier ungeeignet: Affen sind soziale Tiere und brauchen die Gesellschaft von Artgenossen, um sich wohlzufühlen. Die quirligen Totenkopfaffen sind in mehreren Arten und Unterarten im mittel- und südamerikanischen Regenwald verbreitet. Einen Großteil des Tages klettern und springen sie auf der Suche nach Nahrung durch die Baumkronen und kommen nur selten auf den Boden herunter.

Sie bevorzugen tierische Kost wie Insekten, Frösche, Schnecken, Eier, junge Vögel und Säugetiere, die bis zu 80 Prozent ihres Speiseplans ausmachen. Der Rest besteht aus Samen und Früchten. Die in der Wilhelma gehaltene Art, das Bolivianische oder Schwarzköpfige Totenkopfäffchen, lebt in Gruppen bis zu 20 Tieren, bestehend aus mehreren Männchen und mehreren Weibchen, wobei letztere dominant sind.

Totenkopfäffchen - Saimiri boliviensis

Systematics:
Kapuzinerartige Neuweltaffen
Habitat:
Primär- und Sekundärregenwald
Distribution:
Brasilien, Bolivien, Peru, Venezuela, Kolumbien
Diet:
Früchte, Samen, Kleintiere
Reproduction:
ca. 160 Tage Tragzeit
Social structure:
gemischte Gruppen mit bis zu 20 Tieren
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Threat

Established in 1964, The International Union for Conservation of Nature’s Red List (IUCN Red List) of Threatened Species has evolved to become the world’s most comprehensive information source on the global conservation status of animal, fungi and plant species. It now lists over 40,000 species and provides information about range, population size, habitat and ecology, use and/or trade, threats, and conservation actions that will help inform necessary conservation decisions.

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Menschenaffenhaus

Das neue Menschenaffenhaus wurde 2013 eröffnet. Die moderne Anlage wird durch ihre Struktur auch dem jeweiligen Sozialsystem von Gorillas und Bonobos optimal gerecht und sie bietet den Tieren eine ihrer Natur entsprechende Gehegeeinrichtung, Komfort und Beschäftigungsmöglichkeiten. Innen ist sie praktisch-funktional optimiert, draußen naturnah gestaltet. Die Tiere können hin und her wechseln.

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